
Wann ist Gruppensupervision für Sie sinnvoll?
Gruppensupervision ist eine Supervisionsform für Menschen, die in gleichen oder ähnlichen Berufen arbeiten, meist in unterschiedlichen Institutionen oder Organisationen. In der Regel kennen sich die Personen untereinander zunächst nicht, sind aber mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert.
So ist ein konstruktiver Austausch über ähnliche Themen und das gemeinsame Entwickeln von Lösungswegen möglich.
Zum Beispiel eine Supervisionsgruppe für LehrerInnen:
„...neues Schulgesetz, Qualitätsmanagement, schlechte Arbeitsatmosphäre, Pisa-Schock, schwierige SchülerInnen, schwierige Eltern, überall Einsparungen, wachsende bürokratische Anforderungen...“
Der Berliner Schulalltag wird für immer mehr LehrerInnen zu einer derartigen Belastung, dass die Freude am Beruf nur noch selten zu spüren ist.
Scham, Konkurrenzdruck, Ängste oder Zeitnot führen dazu, sich allein mit diesen frustrierenden Erfahrungen zu fühlen.
Das wiederum verschlimmert die Situation. Dagegen kann es hilfreich und entlastend sein, sich mit anderen auszutauschen.
Der lebendige Austausch in der Gruppe führt zu neuen Erfahrungen, Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten.
(siehe auch Kollegiale Supervision unter Teamsupervision)
Siehe unter Kontakt Termine für neue Gruppen.
Untersuchung von Schaarschmidt (Uni Potsdam) zur Belastung von Lehrkräften: hier